Kilimandscharo Höhenkrankheit

Kilimandscharo Höhenkrankheit bei der Besteigung vom Kilimanjaro in Tansania Trekking in Ostafrika mit Informationen über die Höhenerkrankung bei der Bergbesteigung vom höchsten Berg in Afrika

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Fast jeder Bergsteiger hat mit der Höhenkrankheit Probleme, wenn er eine Besteigung vom Kilimandscharo vornimmt. Durch die dünnere Luft beginnen die ersten Probleme der Höhenerkrankung, die von jeder Person schnell oder langsam überwunden werden. Sobald eine bestimmte Höhe erreicht wird, haben viele Bergsteiger leichte Kopfschmerzen. Durch den Sauerstoffmangel empfinden viele einen Leistungsabfall. Manche erbrechen und haben Übelkeit mit Schwindelanfällen. Ohrensauen, Atemnot und Müdigkeit können weiter entstehen. Die größte Gefahr sind die Entstehung von Ödemen in der Lunge, mit verminderter Salz- und Wasserausscheidung. Nach einiger Zeit hat sich der Körper an die Höhe gewöhnt und die Symptone werden geringer. Bei allen, wo die Symptome nicht besser werden, hilft nur der Abstieg.
 
Gefahren der Höhenkrankeit

Wir möchten nicht verschweigen, daß jede Höhenerkrankung, die in der Regel ab 2.000 Meter entsteht, bei Nichtbeachtung zum Tode führen kann. Achten Sie auf die Signale von Ihrem Körper und falls die Probleme nicht abklingen, so brechen Sie die Bergtour ab. Warten Sie nicht bis die Symptone besser werden, denn in der Regel verschlimmert sich der Zustand, wenn Sie zu lange mit dem Abstieg warten. Der schönste Gipfel der Welt ist es nicht wert, daß Sie Ihre Gesundheit gefährden. Wir haben bei unseren Touren für diese Notfälle immer Guides dabei, die Sie beim Abstieg begleiten werden.
 
Ab wann können Problem mit der Höhenerkrankung entstehen?
 
Wie schon geschrieben fangen die Probleme ab 2.000 Meter an. Da der Aufstieg am Kilimandscharo schon bei 2.000 Metern beginnt, haben viele Personen schon am ersten Tag kleine Probleme. Daher raten wir Ihnen ein oder zwei Tage vor der Gipfelbesteigung anzureisen, damit sich der Körper an die Höhe gewöhnt. Unternehmen Sie an den ersten Tagen leichte Trekking Touren, um sich an das Klima und die Höhe zu gewöhnen. Direkt nach einem langen Flug von Europa die Wanderung zu beginnen, raten wir ab! Geben Sie Ihrem Körper für die Umstellung einen oder zwei Tage Zeit.
 
Tabletten

Medikamente gegen die Höhenkrankheit gibt es im Grunde nicht. Die angebotenen Tabletten werden von Fachleuten als gefährlich eingestuft. Durch den anstrengenden Aufstieg verliert der Körper viel Flüssigkeit. Sie sollten bei der Bergwanderung jeden Tag bis zu 4 Liter Wasser trinken. Isotonische Getränke oder Magnesium Tabletten beugen Muskelkrämpfen vor und können hilfreich sein. Isotonische Getränke enthalten Kohlenhydrate und können im Fachhandel in Pulverform bezogen werden. Sie sollten folgende Inhaltsstoffe enthalten: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chloride. Dadurch können Sie dem Leistungsabfall besser vorbeugen, jedoch nicht die Höhenerkrankung bekämpfen! Viele Bergsteiger benutzen auch kristallines Jod, falls Sie Bergwasser trinken sollten. Dieses bekommen Sie im Fachhandel per Tablettenform zu kaufen. Schreiben Sie in Ihrem Heimatland Bergsteiger - Vereine an. Dort bekommen Sie mit Sicherheit weitere gute Tipps und Hinweise.
 
Falls Sie weitere Fragen über Bergtouren zum Kilimandscharo in Tansania haben sollten, so schreiben Sie uns bitte an.
 
Wir freuen uns auf Ihre Zuschrift.
 
Ihr Kilimanjaro Team