Malaria im Krüger Nationalpark

Malaria im Krüger Nationalpark Malariaprophylaxe in Südafrika Kruger National Park Reiseführer mit Maleriaivorsorge im Krügerpark. Informationen über die Malariaerkrankung in Süd Afrika.

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Malaria im Kruger Nationalpark - Informationen über die Malariaprophylaxe in Südafrika

Im Kruger Nationalpark besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr in den Regenmonaten zwischen Oktober und April. Mit Ende der Regenzeit im April wird das Risiko der Ansteckung geringer! Besuchern wird eine Malariaprophylaxe im Krüger Park angeraten, falls Sie dort auch übernachten sollten. Am Tage besteht keine Malarigefahr. Weitere Informationen erhalten Sie in einem Tropeninstitut schon im Vorfeld in Deutschland. Anbei Anschriften über Tropeninstitute in Südafrika, Deutschland, Schweiz und Östereich und ärztliche Versorgung im Kruger National Park.

Malaria ist eine tropische Krankheit, die in Sumpfgebieten in Afrika sehr verbreitet ist. Verantwortlich für die Entstehung der Tropenkrankheit ist die Anopheles-Mücke.

Der gesamte Kruger Nationalpark ist besonders in der Regenzeit (Sommer in Südafrika) davon betroffen. Die globale Erwärmung in der Neuzeit hat mit dazu beigetragen, daß sich die Malaria Erkrankung auf der ganzen Welt weiter verbreiten wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, daß auf der ganzen Welt ca. eine Million Menschen an Malaria erkranken. Kinder unter fünf Jahren sind besonders von dieser Tropenkrankheit betroffen. 90 % aller Malariaerkrankungen kommen aus Afrika.

Arten der Erkrankung

Es gibt drei verschiedene Malariaerkrankungen, darunter die Malaria tropica, der Malaria tertiana und der Malaria quartana. Die Tropica ist die schwerste Erkrankung und kann zum Tode führen.

Malariaprophylaxe Krüger Park Südafrika Anopheles Mücke   

Verschiedene Mückensorten

Es gibt viele Mückensorten im Krügerpark. Nicht jeder Mückenstick enthält den Plasmodium Erreger. Nur die Anophelesmücke ist in der Lage den Plasmodium Erreger zu übertragen und nur dann, wenn sie vorher einen infizierten Wirt gestochen hat. Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Wahrscheinlichkeit der Ansteckung

Die Wahrscheinlichkeit von einer Anophelesmücke im Kruger National Park gestochen zu werden, liegt bei 1 - 24.000. Das Risiko ist also sehr gering, aber man sollte das Problem nicht herunterspielen. 10 % aller Malariafälle sind entstanden, weil Urlauber keinerlei Vorsorge getroffen haben!

Ansteckungszeit

In der Regel merken Sie nach 6 bis 50 Tagen ob Sie erkrankt sind. Ähnlich wie eine schwere Grippe, bekommen Sie Fieber, Schweissausbrüche und fühlen sich sehr unwohl. Falls Sie in dieser Krankheitsphase einen Arzt aufsuchen, stehen die Chancen gut, daß Sie die Malaiaerkrankung gut überstehen. Im April, wenn die Regenzeit endet, ist die Malariagefahr besonders hoch. Die Böden sind nicht mehr bereit Regenwasser abzulassen und kleine Wasserstellen entstehen im Krügerpark. Hier legen die Mücken ihre Eier ab und vermehren sich explosionsartig.

Risikogebiete in ganz Suedafrika

Anbei erhalten Sie Informationen über die Risikogebiete in Süd Afrika: Risikogebiete. Die meisten Regionen, Städte und Nationalparks in Süd Afrika sind malarifrei!

Der beste Schutz

Die Anopheles-Mücke ist nur in den Dunkelstunden aktiv. Tragen Sie am Abend helle Kleidung. Die Mücke besticht gerne die Fussgegenden und die Kopfhaut. Kaufen Sie sich sogenannte Safarihosen, die man am Fussgelenk verschliessen kann. Besonders in den Dunkelstunden sollten Sie Socken tragen, auch wenn es noch so warm ist. Auch kann eine Kopfbedeckung in den Abendstunden helfen! Betreten Sie geschlossene Räume, wo in der Regel viele Moskitolampen zur Abwehr stehen!

Unterkunft

Weiter sollte Sie bei Ihrer Unterkunft darauf achten, das diese eine Klimaanlage besitzt. Die Mücken mögen keine Kälte. Ein Moskitonetz und Fliegengitter sorgen für weiteren Insektenschutz. In südafrikanischen Geschäften gibt es weitere Abwehrmittel zu kaufen. Diese wären spezielle Armbänder, Duftkerzen und sogenannte ''Mosquito Coils'', eine Art Räucherkerze. Es gibt viele Einrebemittel, die nicht wirklich helfen! Auch gibt es viele Hausrezepte und wir persönlich nehmen eine kleine Tüte Lavendel mit zum Kruger. Auch soll eine Rooibosseife helfen, denn Insekten mögen den Duft vom Tee nicht. Diese Hausrezepte sind jedoch nur kleine Hilfsmittel! Viele Camps sind gut ausgestattet, aber der Strom ist ein Problem. Bei diesen günstigen Unterkünften können Sie keine Klimaanlage erwarten!

Eingrenzung der Malariagefahr

Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen ganz auf eine Malarivorsorge verzichten müssen, hilft nur eine Unterkunft, die über 700 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Malariamücke ist im Kruger Nationalpark nur in Höhen von bis zu 600 Meter aktiv. Hierzu bieten sich ein paar Ortschaften an, die in der Umgebung des Parks liegen. Nachteil ist, daß Sie Anfahrtszeiten von 30 bis 60 Minuten zum Krugerpark haben werden! Gerne beraten wir Sie mit der Lage der Unterkunft!

Kinder bis 5 Jahren und Schwangere

Es gibt zwei Nationalparks in ganz Südafrika, wo eine Malariagefahr besteht. Diese wären der Kruger National Park und der Mapungubwe National Park. Da trotz bester Schutzmassnahmen eine Malariaerkrankung nicht auszuschliessen ist, raten wir Ihnen mit Ihren Kleinkindern andere Nationalparks in Südafrika zu besuchen, wo keine Malariagefahr besteht. Der Pilanesberg Nationalpark bei Johannesburg oder der Addopark bei Port Elizabeth auf der Garden Route liegen in malariafreien Gebieten. Ihre Kinder werden es Ihnen danken! Den gleichen Warnhinweis möchten wir für schwangere Frauen aussprechen!

Besonderheit: Lesotha hat in den letzen Jahren keine Malariaerkrankung mehr gemeldet. Aber in den Grenzregionen Richtung Mozambik sollte die Gefahr noch bestehen!

Malaria Medikamente

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, falls Sie eine Malariavorsorge treffen möchten. Sie sollten nur im Vorfeld beachten, daß einige Medikamente 10 Tage vor Reisebeginn eingenommen werden müssen. Die modernen Medikamente wie Riamet oder Malarone besitzen Kombiantioninhalte mit entwiclungshemmende und auch abtötende Wirkstoffe. Viele Medikamente sind für Kinder bestimmter Altersgruppen und auch für Schwangere nicht geeignet!

Durch die jahrelangen Medikamenteneinnahme gegen die Malariaerkrankung haben verschiedene Moskito-Stämme eine Resitenz gegen die Wirkstoffe entwickelt. Viele Forscher sind der Meinung, daß die auf Chloroquin basierenden Malariatabletten wie Resochin oder Quensyl keine oder weniger Wirkung besitzen.

Gelbfieber

In Suedafrika besteht keine Gelbfiebergefahr. Gelbfieber kommt nur in den suptropischen Ländern von Afrika vor. Weitere Informationen finden Sie hier: Gelbfieber. Falls Sie aus einem Gelbfiebergebiet nach Süd Afrika einreisen wollen, so müssen Sie bei der Einreise eine Impfung vorweisen! Wir bieten ein paar Afrika Touren an, die ins Gelbfiebergebiet verlaufen. Falls Sie wieder nach Südafrika zurück wollen, so sollten Sie im Vorfeld eine Impfung unternehmen, die Ihnen einen Schutz von 10 Jahren gibt!

Schlusswort

Lassen Sie sich von den Informationen über die Malariaerkrankung nicht verunsichern oder verängstigen. Die Gefahr ist sehr gering, wenn man sich mit dem Thema im Vorfeld beschäftigt. Nur mit der Reisezeit können Sie die Gefahr schon minimieren. Mit der Lage der Unterkunft sogar ganz ausschliessen.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, so schreiben Sie uns bitte an. Gerne senden wir Ihnen Unterkunftsvorschläge in malariafreien Gegenden.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Ihr Krugerpark Team

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