Fishriver Canyon Namibia Camping Touren

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Tag 3: Nach Namibia zum Fishriver-Canyon

Bevor es über die Grenze nach Namibia geht, steht an diesem Morgen zunächst eine optionale Kanutour auf dem Orange River auf dem Programm. Optional, weil nicht verpflichtend und diese extra bezahlt werden muss. Mit 220 Rand (ca. 25 Euro) pro Person aber erschwinglich, wird dies auch von uns allen wahrgenommen.  
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Orange River Camping Safaris in Richtung Namibia
Orange River Kanutouren
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Südafrika Camping Safaris Kanutours
Südafrika Kanutours
 

So geht es von unserem Camp aus zunächst mit mehreren Trucks des Veranstalters ein gutes Stück Flussaufwärts, um dann im 2er-Kanu wieder zu unserem Camp zurück zu paddeln. Was von mir im Vorfeld als seichte Bootstour gedacht war, bei der man sich treiben lässt und ab und an mal ein bisschen mitpaddelt, entwickelt sich jedoch mehr und mehr zu anstrengender Arbeit: Der Orange River hat auf Grund des niedrigen Wasserstandes leider so gut wie keine Strömung.

Glücklicherweise war ich so klug mich im Kanu nach hinten zu setzen, so dass ich ab und an unbemerkt eine kleine Pause einlegen kann – ganz schön schlau, oder? Nach der Hälfte der Strecke wird auf einer Sandbank halt gemacht, die zum Ausruhen, Baden und Fotos machen einlädt. Nach ca. drei Stunden kommen wir dann alle wieder erschöpft aber wohlbehalten am Camp an.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal ausdrücklich auf die Verwendung von Sonnencreme hinweisen. Die Sonneneinstrahlung ist hier an der Grenze zu Namibia bereits sehr stark und bruzzelt einem die Haut nur so weg. Natürlich hatte ich vorgesorgt und mich eingecremt.

Auf Grund eines Missverständnisses – ich hatte mir unter einem Kanu die geschlossenen Boote vorgestellt, die nur eine kleine Einstiegsluke haben, stattdessen waren es aber Schlauchboote in denen sich mit der Zeit das Wasser sammelte – musste ich meine Schuhe ausziehen und folglich waren meine Füße der Sonne ausgeliefert.

Am nächsten Tag (und leider auch den darauffolgenden!) spürte ich dann, was es heißt, einen ordentlichen Sonnenbrand zu haben.

 
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Afrika Touren nach Namibia - Bootstouren mit dem Kanu
Orange River Kanu Touren - Afrika Tours
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Welcome to Namibia - Südafrika Camping Safaris
Visum Südafrika - Grenze Namibia
 

Nach dem Mittagessen heißt es dann wieder Sachen packen, Zelte abbauen und auf zur Grenze nach Namibia. Der Grenzübertritt verläuft relativ harmlos, sieht man einmal von der Tatsache ab, dass mir von südafrikanischer Seite mitgeteilt wird, ich müsse beim Wiedereintritt eine Strafe von 1.500 Rand zahlen da mein Visum für Südafrika seit knapp zwei Monaten abgelaufen sei.

Das Problem bezieht sich genauer auf meine befristete Aufenthaltserlaubnis, die mir von Home Affairs (der zuständigen südafrikanischen Behörde für Visa-Angelegenheiten) ausgestellt wurde, da mein 3-Monatsvisum bereits abgelaufen aber mein Antrag auf Erneuerung des Visums noch nicht fertig war.

Diese befristete Erlaubnis hätte mir aber laut dem Grenzkontrolleur gar nicht mehr ausgestellt werden dürfen und ich hätte stattdessen ein anderes Formular benötigt – bla bla bla usw. usw. Um es gleich vorweg zu nehmen: Als ich am Ende der Reise wieder in Kapstadt am Flughafen lande, kann ich den Mitarbeiter bei der Passkontrolle davon überzeugen, dass dies nicht mein Fehler sondern der von Home Affairs war, so dass schlussendlich die Strafe wieder zurückgenommen wird. TIA – This is Africa…

Wenigstens läuft dann bei der namibischen Kontrolle alles glatt und jeder bekommt sein 90-Tages-Visum in den Pass gestempelt. Vielleicht auch, weil wir alle den Rat unseres Guides befolgen, unser schönstes Lächeln aufzusetzen…

Durch meine Visaprobleme etwas dem Zeitplan hinterherhinkend, machen wir uns endlich auf den 180km langen Weg zu unserem nächsten Campingplatz. Nach dem obligatorischen Zeltaufbau, den ich mittlerweile alleine in unter einer Viertelstunde hinbekomme, steht als nächster Programmpunkt die Besichtigung des in der Nähe befindlichen Fish River Canyons am Nachmittag an. Mit einer Länge von 160km, einer Breite von 27km und stellenweise bis zu 550m tief ist es der größte Canyon Afrikas sowie nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte der Welt.

Zu dem Zeitpunkt, wo ich da bin, ist er komplett ausgetrocknet, was bei Temperaturen zwischen 35° und 40° Celsius auch kein Wunder ist. Vom Wasser durchflutet wird der Canyon nur im Spätsommer, also in den Monaten Februar und März (wir befinden uns auf der Südhalbkugel).

 
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Namibia Safaris Fischriver Canyon Südafrika Camping Safaris
Namibia Camping Safaris - Fishriver Canyon
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Afrika Touren nach Namibia - Fishriver Canyon Safaris
Fishriver Canyon in Namibia
 

Wir haben ein paar Stunden Zeit, oben am Rand des Canyons entlang zu gehen, das phantastische Panorama zu genießen und mit unseren Kameras festzuhalten. Während die Landschaft am Orange River noch grün und fruchtbar aussah, hat sie sich mittlerweile zu einer staubigen, grau-schwarzen Steinwüste gewandelt.

Auch die Temperaturen haben noch einmal angezogen, schätzungsweise liegen sie bei 35°-40° Celsius. Allerdings ist die Hitze hier auf Grund der niedrigen Luftfeuchtigkeit deutlich besser auszuhalten als in Deutschland.

Ein schwül-warmes Wetter gibt es hier zum Glück nicht. Gute Dienste leistet mir auch mein Hut, der meinen Kopf sowohl vor den Sonnenstrahlen als auch dem Fahrtwind im Truck schützt.

Da wir unser Abendessen direkt am Rand des Canyons zu uns nehmen, können wir uns im Campingstuhl zurücklehnen und den Sonnenuntergang genießen – besser geht es nicht! Mit dem Einsetzen der Dämmerung geht es zurück zum Lager, wo der Abend wie immer mit einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer ausklingt.

Fazit des Tages: Die Tour wird von Tag zu Tag besser, das beeindruckende Panorama des Canyons ist bislang das Highlight!

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