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Tag 10: Der Etosha-Nationalpark – Endlich wilde Tiere! - Namibia Camping Safaris

Früh am Morgen geht es auf zur letzten Etappe der Reise, der für uns alle das Highlight darstellen sollte – in den Etosha Nationalpark.

Der Etosha Nationalpark liegt im Norden Namibias, gut 150km von der Grenze zu Angola entfernt. Der Name Etosha bedeutet übersetzt „großer weißer Platz" und meint die sogenannte Etosha-Pfanne, ein seit Jahrtausenden ausgetrockneter See, von dem nur noch der weiße, salzhaltige Lehmboden übrig ist. Mit einer Fläche von 5000 Quadratkilometern nimmt es ca. ein Viertel des gesamten Parks ein.

Der Etosha Nationalpark ist neben der Soussusvlei-Wüste (das war da, wo wir auf die Düne 45 geklettert sind) das meist besuchte Touristenziel Namibias. Hier lassen sich nahezu alle wilden Tiere beobachten, lediglich Büffel gibt es hier nicht. Für mich kein Problem, da ich sie schon auf einer Wochenendtour im Addo Elephant Nationalpark nahe Port Elizabeth gesehen habe.

Da die Vegetation hier sehr spärlich ist und es weder hohes noch dichtes Gras bzw. Büsche gibt, ist dies der perfekte Ort, um Tiere zu beobachten.

 
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Namibia Etosha National Park Elefanten Safari
Etosch National Park Elefanten Safaris

Nach gut 270 Kilometern Fahrt erreichen wir das Südtor und fahren in den Etosha Nationalpark hinein. Wie die meisten anderen Parks in Namibia und Südafrika ist auch dieser komplett eingezäunt. Bevor es auf den Gamedrive (Safari-Tour) geht, steuern wir zunächst unser Camp für den heutigen Tag an. Das Okaukuejo Rest Camp liegt ca. 25km nördlich vom Eingangstor Nahe der südwestlichen Ecke der Etosha-Pfanne. Es sieht aus wie ein kleines Feriendorf mit einem schönen Swimmingpool, Bar, Restaurant, kleinen Ferienhäusern sowie einem extra Campingplatz. Zum Schutz vor wilden Tieren ist es komplett eingezäunt. Eine Besonderheit dieses Camps ist ein Wasserloch, das sich direkt angrenzend befindet und in der Nacht von Flutlichtern angestrahlt wird. Da die Tiere hier die Möglichkeit haben, Wasser zu finden (wer hätte das bei einem Wasserloch gedacht…) ist die Chance recht groß, aus nächster Nähe welche zu sehen. Als ich am Nachmittag zum ersten Mal da hin gehe, habe ich Glück und kann drei Elefanten beobachten.

Am späten Nachmittag geht es mit unserem Fahrer Percy auf den ersten Gamedrive, während Jabu im Camp zurückbleibt und das Abendessen vorbereitet. Mit unserem Truck haben wir dabei das perfekte Fahrzeug: Durch die stark erhöhte Sitzposition (Augenhöhe knapp vier Meter) und die großen Fenster, die sich komplett öffnen lassen indem man die Scheiben nach unten schiebt, können wir alles überblicken. Leider nützt dies auch nichts, wenn keine Tiere da sind – so wie in unserem Fall. Nach zwei Stunden auf dem Rückweg zum Camp haben wir dann aber doch noch Glück und entdecken ein Rudel Löwen, keine 100 Meter von uns entfernt – schon mal ein guter Anfang!

Zurück im Camp verbringen die meisten von uns den Abend nach dem wie immer köstlichen Essen am Wasserloch. Und wir haben verdammtes Glück: Zwei Nashörner haben sich dort eingefunden, durch das Flutlicht im Dunkeln von uns sehr gut beobachtbar. Da Nashörner extrem scheue Tiere sind und man diese – wenn überhaupt – nur aus einiger Entfernung zu Gesicht bekommt, fühle ich mich irgendwie privilegiert sie aus nur 20-30 Metern beobachten zu können. Nur mit schönen Fotos ist es leider nichts geworden, da das Flutlicht nicht stark genug ist, um mit der Kamera passable Aufnahmen zu machen.

Fazit des Tages: Das Camp gehört zu den schönsten und luxuriösesten, in denen wir bisher waren. Das beleuchtete Wasserloch ist eine super Idee, denn es gibt nichts schöneres, als Abends im Dunkeln in aller Ruhe die wilden Tiere zu beobachten. Und das wir bereits heute schon Löwen aus nächster Nähe gesehen haben, weckt bei mir freudige Erwartungen für den nächsten Tag!

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